Montag, 23. Januar 2012

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Nun bin ich endlich wieder in meinem geliebten Berlin. Die Freude alle meine Liebsten zu sehen, war groß, jedoch muss ich auch sagen, dass ich das Wiedersehen und die Zeit danach in Gedanken auf ein hohes Podest gestellt habe. Ein halbes Jahr am Ende der Welt...hat sich hier nichts verändert? Du erlebst in diesen Monaten so viel, siehst fremdes Land, lernst neue Menschen kennen, verzweifelst, weinst, aber bist auch stolz auf dich, weil du endlich selbstständig sein kannst. Ich denke immer, dass ich in Berlin etwas verpasse, wenn ich nicht hier bin, aber ganz ehrlich? Es ist nicht so. Alles wie immer. Ich kam in mein Zimmer rein und ja, es war erst komisch. Aber schon nach kurzer Zeit und nun nach knapp 4 Wochen wieder in der Heimat habe ich das Gefühl nie weggewesen zu sein. Ich weiß, ich war dort, aber nun erscheint mir Australien wieder fern ab von der restlichen Welt, ganz weit weg von mir und meinem aktuellen Leben. Ich habe viel gelernt, weiß, dass ich zurecht komme auch wenn manche Menschen das noch nicht so ganz wahrhaben möchten. Sowohl für meine berufliche Karriere, als auch in persönlicher Hinsicht hat mir das Auslandssemester sehr geholfen. Und auch, wenn ich immer wieder nach Berlin wollte, vermisse ich das Leben dort. Es wäre perfekt, wenn Sydney einfach nur ein kleines bisschen näher an Berlin angleichen würde. Aber vielleicht macht diese Distanz auch das Besondere aus. Fernab von allem, lebte ich im Paradise. Und für diese Möglichkeit danke ich noch heute.

Ob der Blog weitergeführt wird, weiß ich noch nicht, aber das Kapitel Australien ist nun in schriftlicher Form abgeschlossen. 

Also Goodbye und NO WORRIES.

Samstag, 31. Dezember 2011

Fernes Land

Am zweiten Tag habe ich mich mit Lena getroffen. Lena absolviert momentan ihr Praktikum in Shanghai, lebte dort aber schon einige Jahre zuvor und ist der chinesischen Sprache mächtig. Wir trafen uns an den alten YanYuan Gärten, liefen danach durch das alte Viertel zum berühmten Bund. Danach haben wir ein Outlet gefunden, in dem ich fast die Zeit vergessen hätte. Am Abend ging der Flieger dann endlich Richtung Heimat. 










Shanghai

Zwei Tage verbrachte ich noch bei einer lieben Freundin in Sydney bevor ich nach Shanghai flog. 

Nach 10h Flug kam ich in einem Land voller Leuchtreklamen, Wolkenkratzern und chinesischer Zeichen an, die einfach undefinierbar für mich waren. Ich hatte mir vorher mein Hotel in chinesisch übersetzen lassen, jedoch verborg sich dort ein kleiner Fehler, der es für Taxifahrer unmöglich machte mein Hotel zu finden, nachts um 23.30Uhr. Nach einigen Versuchen gab ich es auf auf Englisch kommunizieren zu wollen, da anscheinend niemand dieser Sprache mächtig war. Nach einigen Fehlversuchen kam ich doch endlich im gefühlten 1-Sterne Hotel an. War dann aber auch egal, weil ich zu müde war um mich aufzuregen.





An den darauf folgenden Tagen erlebte ich die chinesische Historik, alte Märkte, welche nichts mit einer westlichen Stadt überein hatten. Ein paar Straßen weiter jedoch erlebte ich mit Lena, einer Freundin aus Deutschland, die neue Architektur, geprägt von Glasgebäuden, die über 500m hoch waren.













Wellington

Seit einigen Tagen in der guten alten Heimat zurück, gab es kaum Zeit meinen Blog zu bearbeiten. In Neuseeland gab es nach dem Franz Joséf Glacier keine Aktivitäten mehr, da Überschwemmungen in Nelson unsere Kajak Tour ins Wasser fallen ließen. So sind wir gleich nach Wellington, der letzten Station in unserem Trip. Wellington ist eine kleine süße Stadt mit 400.000 Einwohnern und am Hafen gelegen. Für uns war es eine nette Abwechslung, da wir tagelang zuvor nur Dörfer und vor allem viele Schafe gesehen haben. So konnten wir ein bisschen in den Geschäften bummeln, abends einen Drink nehmen und ins Museum gehen. 

Das Hostel war auch super, bloß anfangs haben Nati und ich uns übernommen, da wir ein 10er Zimmer für machbar hielten. Eingetreten im miefenden Saal, mit schnarchendem Zimmergenossen und einer Muslimen, die gerade auf ihrem Perser betete, flüchteten wir beide und nahmen uns ein 4er Zimmer mit eigenem Bad. In der Backpacker Welt in purer Luxus.Egal, die Hostelbar bot freies Essen an und abends gab Nati ihr Können beim Karaoke zum Besten. Relaxte 4 Tage dort, flogen wir wieder nach Sydney.


Samstag, 17. Dezember 2011

Franz Joséf Glacier

Nachtrag der letzten Woche. Am Dienstag ging es für uns auf den Franz Joséf Gletscher, welcher eines der Highlights des Südinsel Trips darstellten sollte. Die Tour war ganz nett, jedoch verbrachten wir zu wenig Zeit auf dem Eis. Dennoch haben wir schöne Bilder gemacht, einiges gesehen und unsere Sehnsucht nach Snowboarden und heißen Kakao wurde beim Anblick des Gipfels noch stärker. 





2 Tage später wollten wir eigentlich eine Kajaktour machen, aber die ist leider aufgrund von Flut in der Region Nelson ausgefallen, sodass wir schnell weiter zur letzten Station Wellington gefahren sind. Nun verbringen wir hier die letzten Tage bevor es wieder nach Sydney geht. Das Wetter ist ungemütlich und kalt, daher verbringen wir die meiste Zeit im Museum oder sitzen relaxt in Cafés. 

Montag fliegen wir nach Sydney, wo ich dann bei einer lieben Freundin aus Deutschland übernachten darf, um von dort aus nach Shanghai zu fahren. Nur noch 6 Tage bis ich wieder zu Hause bin. Die Zeit verging so schnell, aber die letzte Woche zieht sich wie Kaugummi.

Ansonsten im Osten nichts Neues.