Am zweiten Tag habe ich mich mit Lena getroffen. Lena absolviert momentan ihr Praktikum in Shanghai, lebte dort aber schon einige Jahre zuvor und ist der chinesischen Sprache mächtig. Wir trafen uns an den alten YanYuan Gärten, liefen danach durch das alte Viertel zum berühmten Bund. Danach haben wir ein Outlet gefunden, in dem ich fast die Zeit vergessen hätte. Am Abend ging der Flieger dann endlich Richtung Heimat.
Samstag, 31. Dezember 2011
Shanghai
Zwei Tage verbrachte ich noch bei einer lieben Freundin in Sydney bevor ich nach Shanghai flog.
Nach 10h Flug kam ich in einem Land voller Leuchtreklamen, Wolkenkratzern und chinesischer Zeichen an, die einfach undefinierbar für mich waren. Ich hatte mir vorher mein Hotel in chinesisch übersetzen lassen, jedoch verborg sich dort ein kleiner Fehler, der es für Taxifahrer unmöglich machte mein Hotel zu finden, nachts um 23.30Uhr. Nach einigen Versuchen gab ich es auf auf Englisch kommunizieren zu wollen, da anscheinend niemand dieser Sprache mächtig war. Nach einigen Fehlversuchen kam ich doch endlich im gefühlten 1-Sterne Hotel an. War dann aber auch egal, weil ich zu müde war um mich aufzuregen.
An den darauf folgenden Tagen erlebte ich die chinesische Historik, alte Märkte, welche nichts mit einer westlichen Stadt überein hatten. Ein paar Straßen weiter jedoch erlebte ich mit Lena, einer Freundin aus Deutschland, die neue Architektur, geprägt von Glasgebäuden, die über 500m hoch waren.
Wellington
Seit einigen Tagen in der guten alten Heimat zurück, gab es kaum Zeit meinen Blog zu bearbeiten. In Neuseeland gab es nach dem Franz Joséf Glacier keine Aktivitäten mehr, da Überschwemmungen in Nelson unsere Kajak Tour ins Wasser fallen ließen. So sind wir gleich nach Wellington, der letzten Station in unserem Trip. Wellington ist eine kleine süße Stadt mit 400.000 Einwohnern und am Hafen gelegen. Für uns war es eine nette Abwechslung, da wir tagelang zuvor nur Dörfer und vor allem viele Schafe gesehen haben. So konnten wir ein bisschen in den Geschäften bummeln, abends einen Drink nehmen und ins Museum gehen.
Das Hostel war auch super, bloß anfangs haben Nati und ich uns übernommen, da wir ein 10er Zimmer für machbar hielten. Eingetreten im miefenden Saal, mit schnarchendem Zimmergenossen und einer Muslimen, die gerade auf ihrem Perser betete, flüchteten wir beide und nahmen uns ein 4er Zimmer mit eigenem Bad. In der Backpacker Welt in purer Luxus.Egal, die Hostelbar bot freies Essen an und abends gab Nati ihr Können beim Karaoke zum Besten. Relaxte 4 Tage dort, flogen wir wieder nach Sydney.
Samstag, 17. Dezember 2011
Franz Joséf Glacier
Nachtrag der letzten Woche. Am Dienstag ging es für uns auf den Franz Joséf Gletscher, welcher eines der Highlights des Südinsel Trips darstellten sollte. Die Tour war ganz nett, jedoch verbrachten wir zu wenig Zeit auf dem Eis. Dennoch haben wir schöne Bilder gemacht, einiges gesehen und unsere Sehnsucht nach Snowboarden und heißen Kakao wurde beim Anblick des Gipfels noch stärker.
2 Tage später wollten wir eigentlich eine Kajaktour machen, aber die ist leider aufgrund von Flut in der Region Nelson ausgefallen, sodass wir schnell weiter zur letzten Station Wellington gefahren sind. Nun verbringen wir hier die letzten Tage bevor es wieder nach Sydney geht. Das Wetter ist ungemütlich und kalt, daher verbringen wir die meiste Zeit im Museum oder sitzen relaxt in Cafés.
Montag fliegen wir nach Sydney, wo ich dann bei einer lieben Freundin aus Deutschland übernachten darf, um von dort aus nach Shanghai zu fahren. Nur noch 6 Tage bis ich wieder zu Hause bin. Die Zeit verging so schnell, aber die letzte Woche zieht sich wie Kaugummi.
Ansonsten im Osten nichts Neues.
Montag, 12. Dezember 2011
Lieblingsmensch
Happy Birthday. Ich wünsche dir alles Liebe. Nicht nur heute, sondern jeden Tag. Es tut mir weh, dass ich nicht dort sein kann. Ich liebe dich.
Samstag, 10. Dezember 2011
Milford Sound
Queenstown - eine schöne Stadt, aber leider ist das Internet mehr schlecht als recht. Am Donnerstag kamen wir in dem kleinen Örtchen an und haben uns gleich wohl gefühlt. Der Ort erinnert an Skiurlaub, überall Pubs und Cafés, umgeben von Bergen und Seen. Nati und ich kommen in Snowboardlaune, auch bei 24 Grad. Am Freitag sind wir zum berühmten Milford Sound gefahren. Die Fahrt hin und zurück war sehr anstrengend und lang, hat sich aber definitiv gelohnt. Neuseeland bietet hinsichtlich Natur so viel, sodass wir jedes Mal die Augen aufreißen und nur staunen können.
Gestern waren wir dann "Canoying". Eine Extremsportart, die es wirklich in sich hatte. Wir haben uns von Bergen abgeseilt, hinüber gehangelt und sind im Gewässer Wasserfälle runtergerutscht und von Klippen gesprungen. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, leider konnte ich keine Kamera mitnehmen, sodass ich zur Veranschaulichung nur Fotos aus dem Internet anbieten kann.
Montag, 5. Dezember 2011
Dunedin- das Beste!
Nachdem wir uns am frühen Morgen mit dem Bus auf den Weg nach Dunedin gemacht haben, entschieden wir uns am gleichen Tag noch eine Tour zu buchen. Nachmittags wurden wir vom Hostel abgeholt und kamen erst 7h später zurück. Wir fuhren mit einem kleinen Bus außerhalb Dunedins und sahen Seelöwen, Seehunde und Pinguine direkt vor unseren Augen. Zusätzlich war die Landschaft sehr atemberaubend. Ich habe in all meinen Jahren schon viele Länder bereist und Australien zeigte sich in den letzten Monaten hinsichtlich Flora und Fauna von seiner besten Seite. Jedoch war dieses Fleckchen Erde etwas wirklich Besonderes - Unberührt und gegensätzlich.
Off to New Zealand
Aussicht auf den Bondi Beach
Provisorische Shops
die berühmte Kirche zerstört
Am Samstagabend ging es dann mit Nati zusammen nach Christchurch. Sina, eine gemeinsame Freundin hat uns im Motel schon erwartet, sodass wir die Reise gemeinsam starten konnten. Christchurch ist leider stark vom Erdbeben letzen Jahres geprägt. Die Wiederaufbauarbeiten schreiten nur langsam voran, viele Straßen sind abgesperrt. Es war ein beklemmendes Gefühl durch das CBD zu laufen, Christchurch war wie eine Geisterstadt- unser Gefühl gab uns nicht ganz Unrecht. Nach dem Erdbeben sind ca. 70.000 Menschen weggezogen.
Time to say goodbye
Es ist wieder Zeit für ein kleines Update meinerseits. Die letzten Tage nach den Klausuren vergingen in Sydney wie im Flug, ich war viel unterwegs, habe meine Freunde gesehen und mich auch gleichzeitig ein wenig von Sydney verabschieden können. Am Mittwoch und Donnerstag habe ich mich mit der lieben Eva getroffen, die ich beim morgendlichen Surfen kennengelernt habe. Wir haben uns von Anfang an super verstanden, leider erst aber sehr spät kennengelernt. Eva werde ich aber mit Sicherheit wieder sehen, egal ob bei meiner Rückkehr nach SYD oder in Deutschland.
Am Freitag war ich mit Lauren, einer Arbeitskollegin, in der City, um ein paar Schnappschüsse einzufangen. Das Wetter war super und wir hatten eine Menge Spaß.
Samstag hieß es dann: Auszug! Ehrlich gesagt, habe ich diesen Tag herbei gesehnt. Wie ich mich auf mein großes eigenes Bett freue, mein Zimmer, meinen Kleiderschrank, Vollkornbrötchen mit festem Honig und keine Sorge um Miete und Essen. Living in Paradise - bald ist es wieder soweit!
Natürlich verlasse ich den wunderschönen Ort Cronulla auch mit einem weinenden Auge. Am Samstagmorgen bin mit Kamera ausgestattet und Freundin an der Seite das letzte Mal die Esplanade entlang gelaufen und habe versucht die Schönheit der Natur einzufangen. Zwar war Cronulla nicht direkt in der Stadt und ich habe die öffentlichen Transportmittel jedes Mal verflucht, jedoch bin ich glücklich, dass ich so ein wunderschönes Fleckchen Erde für 5 Monate mein Zuhause nennen durfte.
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